AGB

§ 1 Gel­tungs­be­reich die­ser All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen

Die­se All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen (nach­fol­gend “AGB”) gel­ten für alle un­se­re (ace­Art GmbH) – auch zu­künf­ti­gen – Ge­schäfts­be­zie­hun­gen mit dem Kun­den be­tref­fend die Ent­wick­lung und Her­stel­lung von Web­sei­ten, On­line-Shops, Mo­bi­le Apps, in­di­vi­du­el­len Web­ap­pli­ka­tio­nen so­wie bei vor­lie­gen­der Ver­ein­ba­rung für de­ren In­stal­la­ti­on und Pfle­ge. Die AGB gel­ten fer­ner auch für die Durch­füh­rung von SEO und IT Dienst­leis­tun­gen. Für un­se­re wei­te­ren – et­waig ver­ein­bar­ten – Leis­tun­gen gel­ten, so­weit vor­han­den, se­pa­ra­te Be­din­gun­gen.
Die­se AGB gel­ten aus­schließ­lich für Kun­den, die Un­ter­neh­mer (§14 BGB), ju­ris­ti­sche Per­so­nen des öf­fent­li­chen Rechts oder ein öf­fent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen sind.
Un­se­re AGB gel­ten aus­schließ­lich. Ab­wei­chen­de, ent­ge­gen­ste­hen­de oder er­gän­zen­de AGB des Kun­den wer­den nur dann und in­so­weit Ver­trags­be­stand­teil, als wir ih­rer Gel­tung aus­drück­lich zu­ge­stimmt ha­ben. Dies gilt auch, wenn wir in Kennt­nis der AGB des Kun­den die Leis­tung ge­gen­über dem Kun­den vor­be­halt­los er­brin­gen.

§ 2 Ver­trags­schluss

An­ge­bo­te der ace­Art GmbH in Pro­spek­ten, An­zei­gen usw. sind – auch be­züg­lich der Preis­an­ga­ben – freiblei­bend und un­ver­bind­lich, so­fern nicht eine aus­drück­li­che Zu­si­che­rung er­folgt.
An­ge­bo­te der ace­Art GmbH sind grund­sätz­lich freiblei­bend und un­ver­bind­lich. Sie stel­len le­dig­lich eine Auf­for­de­rung zur Ver­ga­be ei­nes Auf­trags dar. So­weit ab­wei­chend da­von von der ace­Art GmbH aus­drück­lich ein ver­bind­li­ches An­ge­bot, in schrift­li­cher Form, ab­ge­ge­ben wur­de, ist das An­ge­bot nur für die Zeit von 14 Ka­len­der­ta­gen nach Zu­gang beim Kun­den bin­dend.
Die Auf­trags­er­tei­lung durch den Kun­den gilt als ver­bind­li­ches Ver­trags­an­ge­bot. Die An­nah­me die­ses Ver­trags­an­ge­bots kann durch die ace­Art GmbH ent­we­der schrift­lich, text­förm­lich (z.B. durch Auf­trags­be­stä­ti­gung) oder den Be­ginn der Ar­bei­ten (kon­klu­die­ren­des Han­deln) er­klärt wer­den.
Soll­te die ace­Art GmbH nicht bin­nen 14 Ta­gen nach Auf­trags­ein­gang das An­ge­bot an­neh­men, so gilt der Auf­trag als ab­ge­lehnt.
Rechts­er­heb­li­che Er­klä­run­gen und An­zei­gen, die der Kun­de dem Web­de­si­gner ge­gen­über nach Ver­trags­schluss ab­gibt (z.B. Frist­set­zun­gen, Män­gel­an­zei­gen, Er­klä­rung von Rück­tritt oder Min­de­rung), be­dür­fen zu ih­rer Wirk­sam­keit der Schrift- oder Text­form
Der Ver­weis auf ge­setz­li­che Be­stim­mun­gen hat nur klar­stel­len­de Be­deu­tung. So­weit die ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen in die­sen Ge­schäfts­be­din­gun­gen nicht un­mit­tel­bar ab­ge­än­dert oder aus­drück­lich aus­ge­schlos­sen wer­den, gel­ten die­se auch ohne eine sol­che Klar­stel­lung

§ 3 Leis­tungs­um­fang

Die ace­Art GmbH bie­tet die Er­stel­lung, An­pas­sung und Pfle­ge von Web­sites, On­line-Shops, Mo­bi­le Apps und in­di­vi­du­el­len Web­ap­pli­ka­tio­nen so­wie die Durch­führung von SEO und IT Dienst­leis­tun­gen an.
Die ace­Art GmbH er­bringt ihre Dienst­leis­tun­gen nach den Wün­schen und An­ga­ben des Kun­den, die schrift­lich ver­ein­bart und er­fasst wer­den. In­stal­la­ti­on, Ein­wei­sung und Schu­lung ge­hö­ren nur zu den Leis­tungs­pflich­ten der ace­Art GmbH wenn die­se ver­ein­bart wur­den. Ände­rungs- und Er­wei­te­rungs­wün­sche muss die ace­Art GmbH nur be­rück­sich­ti­gen, wenn sie aus tech­ni­schen Grün­den er­for­der­lich sind, um den Ver­trags­zweck zu er­rei­chen.
Bei ei­ner we­sent­li­chen Ände­rung der ver­trag­li­chen Pflich­ten der ace­Art GmbH zum Zweck der An­pas­sung an die Be­lan­ge des Kun­den kann die ace­Art GmbH dem Kun­den den er­for­der­li­chen Mehr­auf­wand in Rech­nung stel­len. Dies gilt auch für eine um­fang­rei­che Prü­fung, ob und zu wel­chen Be­din­gun­gen die Ände­rung oder Er­wei­te­rung durch­führ­bar ist, die der Kun­de im An­schluss ha­ben will.

Der Kun­de wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass mit dem Be­trei­ben ei­ner Web­sei­te recht­li­che Pflich­ten ein­her­ge­hen, de­ren Nicht­be­ach­tung zi­vil- und straf­recht­li­che Fol­gen nach sich zie­hen kann. Es han­delt sich da­bei ins­be­son­de­re um:

1. die Im­pres­s­ums­pflicht (An­bie­ter­kenn­zeich­nung) nach § 5 TMG;

2. In­for­ma­ti­ons­pflich­ten nach § 312c BGB (Fern­ab­satz­ver­trä­ge);

3. In­for­ma­ti­ons­pflich­ten nach § 312e BGB (Elek­tro­ni­scher Ge­schäfts­ver­kehr);

4. Prüf­pflich­ten bei Link­set­zung;

5. Prüf­pflich­ten für die In­hal­te von Fo­rums­dis­ku­sio­nen, Blogs und Cha­t­räu­men;

6. Pflicht zur Be­ach­tung me­di­en­recht­li­cher Vor­schrif­ten;

7. Pflicht zur Wah­rung der Ur­he­ber- und Mar­ken­rech­te Drit­ter (sie­he dazu auch Nut­zungs­rech­te).

Für die Ein­hal­tung die­ser Pflich­ten ist al­lei­ne der Kun­de ver­ant­wort­lich. Soll­te der ace­Art GmbH ein Scha­den er­wach­sen, weil der Kun­de die vor­ste­hen­den Pflich­ten ver­letzt, so ist die ace­Art GmbH be­rech­tigt, Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gel­tend zu ma­chen und be­hält sich die­se vor.

§ 4 Prei­se und Zah­lung

Es gel­ten die Lis­ten­prei­se zum Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses. So­weit nicht an­ders aus­ge­wie­sen han­delt es sich stets um Net­to­prei­se. Die je­weils gel­ten­de ge­setz­li­che Mehr­wert­steu­er wird ge­son­dert aus­ge­wie­sen. Ver­sand­kos­ten, In­stal­la­ti­on, Schu­lung und sons­ti­ge Ne­ben­leis­tun­gen sind im Preis nicht in­be­grif­fen, so­weit kei­ne an­ders lau­ten­de Ver­ein­ba­rung ge­trof­fen wur­de. Lie­gen zwi­schen Ver­trags­schluss und ver­ein­bar­tem und/​oder tat­säch­li­chem Lie­fer- oder Leis­tungs­ter­min mehr als vier Mo­na­te, so gel­ten die zur Zeit der Lie­fe­rung oder Be­reit­stel­lung gül­ti­gen Prei­se. Über­stei­gen Letz­te­re die ur­sprüng­lich Ver­ein­bar­ten um mehr als 10%, so kann der Kun­de vom Ver­trag zu­rück­tre­ten.

Zu­satz­leis­tun­gen, die nicht in der Preis­lis­te oder dem An­ge­bot ent­hal­ten sind, sind ge­son­dert zu ver­gü­ten. Dies gilt ins­be­son­de­re für Mehr­auf­wand in­fol­ge

1. der Vor­la­ge von Da­ten in nicht di­gi­ta­li­sier­ter Form,

2. von not­wen­di­ger und zu­mut­ba­rer In­an­spruch­nah­me von Leis­tun­gen Drit­ter,

3. von Auf­wand für Li­zenz­ma­nage­ment,

4. in Auf­trag ge­ge­be­ner Test-, Re­cher­che­dienst­leis­tun­gen und recht­li­chen Prü­fun­gen so­wie

5. au­ßer­halb der Ge­schäfts­zei­ten er­brach­ter Dienst­leis­tun­gen.

Be­fin­det sich der Kun­de mit der Zah­lung im Ver­zug, so wer­den Ver­zugs­zin­sen in Höhe von 5 % Punk­ten über dem Ba­sis­zins­satz fäl­lig.
Der Kun­de muss da­mit rech­nen, dass die ace­Art GmbH Zah­lun­gen zu­nächst auf äl­te­re Schul­den an­rech­net. Sind be­reits Kos­ten der Rechts­ver­fol­gung wie Mahn­kos­ten ent­stan­den, so kann die ace­Art GmbH Zah­lun­gen des Kun­den zu­nächst auf die­se Kos­ten, dann auf die Zin­sen und zu­letzt auf die Haupt­leis­tung an­rech­nen.
Die ace­Art GmbH ist in­fol­ge des er­heb­li­chen Auf­wan­des und in­di­vi­du­el­len Cha­rak­ters sei­ner Tä­tig­keit be­rech­tigt, eine Vor­aus­zah­lung in Höhe von der Hälf­te des Ge­samt­auf­trags­werts so­wie an­ge­mes­se­ne Ab­schlags­zah­lun­gen in Höhe des be­reits er­brach­ten Leis­tungs­um­fangs zu ver­lan­gen.

Für alle Au­ßer-Haus-Tä­tig­kei­ten der ace­Art GmbH gel­ten der­zeit fol­gen­de Rei­se­kos­ten­sät­ze:
Rei­se­kos­ten in­ner­halb Deutsch­lands: An­fahrts­pau­scha­le (bis 50 Fahrt­ki­lo­me­ter) EUR 65,00; bei mehr als 50 Fahrt­ki­lo­me­ter: EUR 1,30 / Fahrt­ki­lo­me­ter.
Bahn- oder Flug­kos­ten (zzgl. Ta­xi­kos­ten, Park­ge­büh­ren, Spe­sen usw.) ge­mäß Be­leg, zzgl. Rei­se­zeit­an­teil von 50% des ver­ein­bar­ten Stun­den­sat­zes für die an­ge­fal­le­ne Rei­se­zeit.
So­fern nichts an­de­res ver­ein­bart ist, be­rech­net die ace­Art GmbH die Fahrt­ki­lo­me­ter zum Ort der Leis­tungs­er­brin­gung vom Stand­ort der ace­Art GmbH. Die Mit­ar­bei­ter wer­den nach Be­fä­hi­gung zur Leis­tungs­er­brin­gung aus­ge­wählt. Die Pla­nung er­folgt für den Kun­den op­ti­miert.
Rei­se­kos­ten und Spe­sen so­wie sons­ti­ge Auf­wen­dun­gen für Tä­tig­kei­ten im Aus­land wer­den, so­fern nichts an­de­res ver­ein­bart ist, in nach­ge­wie­se­ner Höhe, zzgl. Rei­se­zeit­an­teil von 50% des ver­ein­bar­ten Stun­den­sat­zes für die an­ge­fal­le­ne Rei­se­zeit, ab­ge­rech­net.
Sons­ti­ge im Rah­men der Au­ßer-Haus-Tä­tig­kei­ten an­ge­fal­le­ne Auf­wen­dun­gen wer­den in an­ge­mes­se­ner Höhe dem Kun­den in Rech­nung ge­stellt.

So­weit nichts an­de­res aus­drück­lich ver­ein­bart wur­de, sind sämt­li­che For­de­run­gen der ace­Art GmbH in­ner­halb von 14 Ta­gen ab Rech­nungs­stel­lung aus­zu­glei­chen. Im üb­ri­gen gel­ten die ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen.

§ 5 Ter­mi­ne, Fris­ten und Leis­tungs­hin­der­nis­se

Ver­bind­li­che Lie­fer­ter­mi­ne und –fris­ten, die die Par­tei­en ver­ein­ba­ren, be­dür­fen der Text­form.
Ist für die Leis­tung der ace­Art GmbH die Mit­wir­kung des Kun­den er­for­der­lich oder ver­ein­bart, so ver­län­gert sich die Lie­fer­zeit um die Zeit, die der Kun­de die­ser Ver­pflich­tung nicht nach­ge­kom­men ist.
Bei Ver­zö­ge­run­gen in­fol­ge von

1. Ver­än­de­run­gen der An­for­de­run­gen des Kun­den,

2. un­zu­rei­chen­den Vor­aus­set­zun­gen in der An­wen­dungs­um­ge­bung (Hard­ware- oder Soft­ware­de­fi­zi­te), so­weit sie der ace­Art GmbH nicht be­kannt wa­ren oder be­kannt sein muss­ten,

3. Pro­ble­men mit Pro­duk­ten Drit­ter (z.B. Soft­ware an­de­rer EDV-Her­stel­ler),

ver­län­gert sich der Lie­fer- oder Leis­tungs­ter­min ent­spre­chend.

So­weit die ace­Art GmbH ihre ver­trag­li­chen Leis­tun­gen in­fol­ge Ar­beits­kampf, hö­he­rer Ge­walt oder an­de­rer für die ace­Art GmbH un­ab­wend­ba­rer Um­stän­de nicht oder nicht frist­ge­recht er­brin­gen kann, tre­ten für die ace­Art GmbH kei­ne nach­tei­li­gen Rechts­fol­gen ein.
Wer­den von dem Kun­den Ände­run­gen oder Er­gän­zun­gen be­auf­tragt, die nicht nur ge­ring­fü­gi­gen Um­fang ha­ben, so ver­lie­ren Ter­mi­ne und Fris­ten, die sich am ur­sprüng­li­chen Ver­trags­ge­gen­stand ori­en­tie­ren, ihre Gül­tig­keit.

§ 6 Ab­nah­me

Der Kun­de wird die Leis­tun­gen der ace­Art GmbH nach Maß­ga­be der von der ace­Art GmbH zu sei­ner Un­ter­stüt­zung vor­ge­leg­ten Check­lis­ten un­ver­züg­lich prü­fen und ab­neh­men, so­bald die ace­Art GmbH die Ab­nah­me­be­reit­schaft mit­teilt.
Die Leis­tun­gen der ace­Art GmbH gel­ten als ab­ge­nom­men, wenn die ace­Art GmbH die Ab­nah­me­be­reit­schaft un­ter Hin­weis auf die Be­deu­tung des Un­ter­blei­bens der Ab­nah­me­er­klä­rung mit­ge­teilt hat

1. und der Kun­de dar­auf­hin nicht in­ner­halb ei­nes Zeit­rau­mes, der es ihm bei der ge­for­der­ten sorg­fäl­ti­gen Prü­fung er­laubt, we­sent­li­che Feh­ler zu er­ken­nen, spä­tes­tens je­doch nach 20 Werk­ta­gen, die Ab­nah­me er­klärt oder un­ter An­ga­be von nach Kräf­ten zu de­tail­lie­ren­den Män­geln ver­wei­gert,

2. oder der Kun­de die Web­site oder Tei­le da­von ohne wei­te­re Prü­fung für Drit­te zu­gäng­lich ins Netz stellt oder die ace­Art GmbH da­mit be­auf­tragt, so­weit die Nicht­ab­nah­me nicht auf ei­nem er­heb­li­chen Man­gel der von der ace­Art GmbH er­brach­ten Leis­tun­gen be­ruht.

Durch den Kun­den fest­ge­stell­te, nicht we­sent­li­che Ab­wei­chun­gen von den ver­trag­lich fest­ge­leg­ten An­for­de­run­gen be­rech­ti­gen den Kun­den nicht zur Ver­wei­ge­rung der Ab­nah­me. Die­se nicht we­sent­li­chen Ab­wei­chun­gen wer­den in der schrift­li­chen Ab­nah­me­er­klä­rung als un­we­sent­li­che Män­gel fest­ge­hal­ten und sind von der ace­Art GmbH nach Mög­lich­keit zu be­sei­ti­gen. Als nicht we­sent­li­che Ab­wei­chun­gen gel­ten ins­be­son­de­re Män­gel, die kei­nen oder nur ei­nen un­er­heb­li­chen Ein­fluss auf die Funk­tio­na­li­tät oder Ver­fügbar­keit des Sys­tems, der Web­sei­te oder an­de­ren An­wen­dung ha­ben.

§ 7 Mit­wir­kungs­pflicht

Der Kun­de wird not­wen­di­ge Da­ten, vor al­lem ein­zu­pfle­gen­de In­hal­te für die Web­sites zeit­ge­recht und in di­gi­ta­ler Form zur Ver­fü­gung stel­len.
So­weit die ace­Art GmbH dem Kun­den Ent­wür­fe und/​oder Test­ver­sio­nen un­ter An­ga­be ei­ner an­ge­mes­se­nen Frist für die Prü­fung auf Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit über­lässt, gel­ten die Ent­wür­fe und/​oder Test­ver­sio­nen mit Ab­lauf der Frist als ge­neh­migt, so­weit die ace­Art GmbH kei­ne Kor­rek­tur­auf­for­de­rung er­hält.
Der Kun­de ist für aus­rei­chen­de Res­sour­cen und In­for­ma­tio­nen im Rah­men sei­ner Mit­wir­kungs­pflicht ver­ant­wort­lich. Er wird für die Ver­füg­bar­keit der er­for­der­li­chen An­zahl kom­pe­ten­ter Mit­ar­bei­ter aus fach­li­cher und EDV-tech­ni­scher Sicht und für aus­rei­chen­de Rech­ner­ka­pa­zi­tä­ten wie Spei­cher, Pro­zes­sor­leis­tung und Lei­tungs­ka­pa­zi­tä­ten sor­gen.
Wenn die ace­Art GmbH dies für er­for­der­lich hält, stellt der Kun­de eine Test­um­ge­bung (Hard­ware mit ak­tu­el­lem Soft­ware­stand, ins­be­son­de­re das den spä­te­ren Ein­satz­be­din­gun­gen ent­spre­chen­de Be­triebs­sys­tem und die ent­spre­chen­de Ser­ver­soft­ware) so­wie Testräu­me und ei­nen ent­spre­chen­den Zu­gang hier­zu, zur Ver­fü­gung.

So­weit Feh­ler oder Be­ein­träch­ti­gun­gen der Funk­tio­na­li­tät der Leis­tun­gen der ace­Art GmbH wie z.B. ei­ner Web­site auf­tre­ten, wird der Kun­de die ace­Art GmbH un­ver­züg­lich un­ter An­ga­be von Zeit­punkt und Feh­ler­spe­zi­fi­ka­ti­on so­wie Name und Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­da­ten (Te­le­fon, E-Mail) des mel­den­den und zu­stän­di­gen Mit­ar­bei­ters da­von un­ter­rich­ten.
Der Kun­de ist für den stö­rungs­frei­en Be­trieb der Ein­rich­tun­gen zur Fern­war­tung und -pfle­ge, ins­be­son­de­re sta­bi­le Da­ten­lei­tun­gen und -schnitt­stel­len ver­ant­wort­lich.

§ 8 Nut­zungs­rech­te

Die ace­Art GmbH räumt dem Kun­den ein ein­fa­ches/​aus­schließ­li­ches/​mit Aus­nah­me der Ver­wen­de­rin aus­schließ­li­ches und (nicht) über­trag­ba­res Nut­zungs­recht ein. Er­bringt die ace­Art GmbH Leis­tun­gen zur Ge­stal­tung der In­ter­net-Prä­senz des Kun­den, so ist der Nut­zungs­zweck der Web­site und/​oder von de­ren Be­stand­tei­len auf eine Ver­wen­dung im In­ter­net be­schränkt. Die­ses Recht er­wirbt der Kun­de mit voll­stän­di­ger Zah­lung der Leis­tun­gen von der ace­Art GmbH.

Die ace­Art GmbH geht bei der Ver­wen­dung von Vor­la­gen des Kun­den da­von aus, dass die­se nicht mit den Rech­ten Drit­ter be­las­tet sind und der Kun­de er­for­der­li­che Nut­zungs­rech­te inne hat.
Nutzt die ace­Art GmbH frem­des Li­zenz­ma­te­ri­al kön­nen die­se nur zeit­lich ein­ge­schränkt dem Kun­den über­tra­gen wer­den, Bei der Nut­zung von frem­dem Li­zenz­ma­te­ri­al hat die ace­Art GmbH kei­nen Ein­fluss dar­auf, dass das Ma­te­ri­al zu er­heb­lich ver­än­der­ten Kon­di­tio­nen oder über­haupt nicht mehr zur Ver­fü­gung steht. Die ace­Art GmbH trifft in sol­chen Fäl­len die Pflicht, ähn­li­ches Ma­te­ri­al zu ver­wen­den.

Die ace­Art GmbH kann dem Kun­den die Kos­ten für frem­des Li­zenz­ma­te­ri­al durch das Vor­le­gen der Ab­rech­nung des Li­zenz­ge­bers mit ei­nem Ser­vice-Auf­schlag von 15 % in Rech­nung stel­len.

Der Kun­de darf frem­des Li­zenz­ma­te­ri­al nur im Zu­sam­men­hang mit und im Rah­men der Web­site nut­zen. Wird die ace­Art GmbH vom Li­zenz­ge­ber in An­spruch ge­nom­men, weil das frem­de Li­zenz­ma­te­ri­al nicht dem­entspre­chend ver­wandt wur­de, so ist der Kun­de der ace­Art GmbH zum Er­satz des dar­aus ent­ste­hen­den Scha­dens ver­ant­wort­lich.

Der Kun­de ist ver­pflich­tet, die ace­Art GmbH über jede un­recht­mä­ßi­ge Nut­zung des Li­zenz­ma­te­ri­als, die ihm be­kannt wird, un­ver­züg­lich zu in­for­mie­ren, so­wie ge­gen ei­nen Ver­let­zer der ge­werb­li­chen Schutz­rech­te ge­richt­lich vor­zu­ge­hen oder die ace­Art GmbH da­bei zu un­ter­stüt­zen.

§ 9 Ur­he­ber­rechts­ver­mer­ke und Re­fe­renz­nach­wei­se

Der Kun­de räumt der ace­Art GmbH das Recht ein, das Logo der ace­Art GmbH und ein Im­pres­sum in die Web­sites des Kun­den ein­zu­bin­den und die­se mit­ein­an­der und der Web­site der ace­Art GmbH zu ver­lin­ken. Der Kun­de wird alle Schutz­ver­mer­ke wie Co­py­right-Ver­mer­ke und an­de­re Rechts­vor­be­hal­te un­ver­än­dert über­neh­men. Dies gilt ins­be­son­de­re auch für die im Pro­gramm­code an­ge­brach­ten Hin­wei­se auf den Ur­he­ber.

Die ace­Art GmbH be­hält sich das Recht vor, er­brach­te Leis­tun­gen wie Ent­wür­fe und Ob­jek­te, auch wenn sie auf Kun­den­vor­la­gen be­ru­hen, zu Prä­sen­ta­ti­ons­zwe­cken zu ver­wen­den, ins­be­son­de­re die Web­site des Kun­den in eine Re­fe­renz­lis­te zu Wer­be­zwe­cken auf­zu­neh­men und ent­spre­chen­de Links zu set­zen.

§ 10 Ge­währ­leis­tung

Man­gel­haf­te Lie­fe­run­gen oder Leis­tun­gen wer­den von der ace­Art GmbH in­ner­halb der Ge­währ­leis­tungs­frist von 12 Mo­na­ten, die mit dem Da­tum der Lie­fe­rung oder Ab­nah­me be­ginnt, nach ent­spre­chen­der Mit­tei­lung des Kun­den durch die ace­Art GmbH aus­ge­bes­sert oder aus­ge­tauscht. Die ace­Art GmbH be­hebt die Män­gel kos­ten­frei oder stellt dem Kun­den kos­ten­los ei­nen kor­ri­gier­ten Re­lea­se­stand (ge­än­der­te Ver­si­on, die den ge­rüg­ten Man­gel nicht mehr ent­hält) zur Ver­fü­gung. Dar­über hin­aus ge­hen­de Auf­wen­dun­gen wer­den nach Auf­wand ab­ge­rech­net.

Der Kun­de wird die Feh­ler­be­he­bungs­maß­nah­men un­ver­züg­lich um­set­zen (z.B. neue Re­lea­se­stän­de in­stal­lie­ren) und da­bei die Un­ter­rich­tungs­pflich­ten (§ 6 Abs. 4) be­ach­ten.
Un­ter un­güns­ti­gen Um­stän­den kön­nen mehr­fa­che Nach­bes­se­run­gen er­for­der­lich sein. Als Män­gel gel­ten Ab­wei­chun­gen der er­stell­ten Web­site­ele­men­te von der ver­ein­bar­ten Ge­stal­tung und Funk­ti­ons­wei­se, so­weit die­se Ab­wei­chun­gen die Eig­nung zur ver­ein­bar­ten Ver­wen­dung be­ein­träch­ti­gen.
Schlägt die Nach­er­fül­lung nach an­ge­mes­se­ner Frist­set­zung zur Leis­tung fehl, so kann der Kun­de vom Ver­trag zu­rück­tre­ten oder Kauf­preis­min­de­rung ver­lan­gen.
Of­fen­sicht­li­che Män­gel, die ei­nem durch­schnitt­li­chen Kun­den ohne wei­te­res auf­fal­len, muss der Kun­de der ace­Art GmbH un­ver­züg­lich, aber spä­tes­tens in­ner­halb von zwei Wo­chen nach Lie­fe­rung, in Text­form mit­tei­len. An­de­ren­falls kön­nen An­sprü­che aus die­sen Män­geln nicht gel­tend ge­macht wer­den. Die Män­gel, ins­be­son­de­re die auf­ge­tre­te­nen Feh­ler­mel­dun­gen, sind nach Kräf­ten de­tail­liert, nach­voll­zieh­bar und über­prüf­bar wie­der­zu­ge­ben (z.B. durch Feh­ler­pro­to­kol­le nebst ent­spre­chen­der Screen­shots).

§ 11 Haf­tung

Für Rechts­män­gel und Ga­ran­ti­en haf­tet die ace­Art GmbH un­be­schränkt. Die Haf­tung nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz bleibt un­be­rührt.
Für vor­sätz­li­che oder grob fahr­läs­si­ge Pflicht­ver­let­zun­gen haf­tet die ace­Art GmbH. Dies gilt auch für ge­setz­li­che Ver­tre­ter und Er­fül­lungs­ge­hil­fen von der ace­Art GmbH
Für leich­te Fahr­läs­sig­keit haf­tet die ace­Art GmbH und de­ren Er­fül­lungs­ge­hil­fen be­grenzt auf den ver­trags­ty­pi­schen, vor­her­seh­ba­ren Scha­den.

Die Haf­tung für Da­ten­ver­lust ist durch den ty­pi­schen Wie­der­her­stel­lungs­auf­wand be­grenzt. Die­ser be­misst sich nach dem Scha­den, der bei der Vor­nah­me zu­mut­ba­rer Si­che­rungs­maß­nah­men (wie z.B. An­fer­ti­gung von Si­che­rungs­ko­pi­en) ein­ge­tre­ten wäre.

§ 12 Pflicht des Kun­den zur Da­ten­si­che­rung

Der Kun­de ist ver­pflich­tet, sich vor Da­ten­ver­lust an­ge­mes­sen zu schüt­zen. Da die Neu­in­stal­la­ti­on von Soft­ware, aber auch die Ver­än­de­rung der in­stal­lier­ten Soft­ware das Ri­si­ko ei­nes Da­ten­ver­lus­tes mit sich bringt, ist der Kun­de ins­be­son­de­re ver­pflich­tet, vor Neu­in­stal­la­ti­on oder Ver­än­de­rung der in­stal­lier­ten Soft­ware durch eine um­fas­sen­de Da­ten­si­che­rung Vor­sor­ge ge­gen Da­ten­ver­lust zu tref­fen.

§ 13 Da­ten­schutz und Ge­heim­hal­tung

Im Rah­men der Ver­trags­an­bah­nung und des Ver­trags­schlus­ses spei­chert die ace­Art GmbH die not­wen­di­gen per­sön­li­chen Da­ten des Kun­den.
Durch die Ver­bin­dung ei­nes Netz­werks mit dem In­ter­net ent­steht die Mög­lich­keit der miss­bräuch­li­chen Ver­wen­dung von Da­ten. Ins­be­son­de­re sen­si­ble Da­ten muss der Kun­de da­her durch ei­ge­ne Si­che­rungs­maß­nah­men vor un­be­rech­tig­tem Zu­griff schüt­zen.
Bei­de Ver­trags­part­ner wer­den ver­trau­lich ge­kenn­zeich­ne­te In­for­ma­tio­nen, die ih­nen im Rah­men des Ver­trags be­kannt wer­den, ver­trau­lich be­han­deln. Soft­ware be­tref­fen­de Un­ter­la­gen wie Do­ku­men­ta­tio­nen und vor al­lem der Sour­ce-Code sind vor un­be­rech­tig­tem Zu­griff zu schüt­zen.
Die ace­Art GmbH weist dar­auf hin, dass es nach dem der­zei­ti­gen Stand der Tech­nik nicht mög­lich ist, Ver­viel­fäl­ti­gun­gen von Wer­ken ins­be­son­de­re von Gra­fi­ken oder an­de­ren op­ti­schen oder akus­ti­schen Ge­stal­tungs­mit­teln, die on­line ge­stellt wer­den, zu ver­hin­dern.

§ 14 Kün­di­gung

Bei Pfle­ge- und Sup­port­ver­trä­gen kann der Kun­de frü­hes­tens 6 Mo­na­te nach Ver­trags­schluss or­dent­lich kün­di­gen. Der Ver­trag ver­län­gert sich je­weils um 6 Mo­na­te, wenn er nicht 3 Mo­na­te vor Ver­trags­en­de in Text­form ge­kün­digt wird.
Das Recht zur Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grund bleibt un­be­rührt. Ins­be­son­de­re bei ei­nem Ver­stoß ge­gen § 7 – Nut­zungs­rech­te – und wenn der Kun­de mit der Zah­lung der Ver­gü­tung um mehr als ei­nen Mo­nat in Ver­zug ist, kann die ace­Art GmbH frist­los kün­di­gen.

§ 15 Mit­tei­lun­gen

So­weit sich die Ver­trags­part­ner per elek­tro­ni­scher Post (E-Mail) und da­mit per Text­form ver­stän­di­gen, er­ken­nen sie die un­be­schränk­te Wirk­sam­keit der auf die­sem Wege über­mit­tel­ten Wil­lens­er­klä­run­gen nach Maß­ga­be der fol­gen­den Be­stim­mun­gen an.

Die E-Mail muss den Na­men und die E-Mail-Adres­se des Ab­sen­ders, den Zeit­punkt der Ab­sen­dung (Da­tum und Uhr­zeit) so­wie eine Wie­der­ga­be des Na­mens des Ab­sen­ders als Ab­schluss der Nach­richt ent­hal­ten.

Eine im Rah­men der vor­ste­hen­den Be­stim­mun­gen zu­ge­gan­ge­ne E-Mail gilt vor­be­halt­lich ei­nes Ge­gen­be­wei­ses als vom an­de­ren Part­ner stam­mend.

Für un­ver­schlüs­selt im In­ter­net über­mit­tel­te Da­ten ist eine Ver­trau­lich­keit nicht ge­währ­leis­tet. Der Kun­de er­klärt sich, soll­te er ei­nen ge­gen­tei­li­gen Wunsch bei Auf­trags­er­tei­lung nicht un­miss­ver­ständ­lich kom­mu­ni­zie­ren, mit ei­ner Kom­mu­ni­ka­ti­on per E-Mail auch ohne Ver­schlüsse­lung ein­ver­stan­den. Da­bei be­ste­hen die Ge­fah­ren der un­er­laub­ten Ein­sicht­nah­me, Ver­viel­fälti­gung und Ver­fälschung durch un­be­rech­tig­te Drit­te, so dass die ge­setz­li­chen An­for­de­run­gen hin­sicht­lich Da­ten­schutz und IT-Si­cher­heit nicht mehr gewähr­leis­tet sein könn­ten. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on über Email kann Si­cher­heits­lücken auf­wei­sen. Zum Bei­spiel können Emails auf ih­rem Weg an die ace­Art GmbH auf­ge­hal­ten und ein­ge­se­hen wer­den.
Der Kun­de ist sich die­ser Ge­fah­ren so­wie den da­mit ver­bun­de­nen Ri­si­ken be­wusst und wünscht den­noch eine ent­spre­chen­de Kom­mu­ni­ka­ti­on per Email.
Eine Haf­tung der ace­Art GmbH für alle Schäden, die mit­tel- oder un­mit­tel­bar mit der Wahl der Ab­si­che­rung in Zu­sam­men­hang ste­hen, ist da­mit aus­ge­schlos­sen.

§ 16 Ge­richts­stand und Rechts­wahl

Ist der Kun­de Kauf­mann im Sin­ne des HGB, ju­ris­ti­sche Per­son des öf­fent­li­chen Rechts oder ein öf­fent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen, ist aus­schließ­li­cher – auch in­ter­na­tio­na­ler – Ge­richts­stand für alle sich aus dem Ver­trags­ver­hält­nis un­mit­tel­bar oder mit­tel­bar er­ge­ben­den Strei­tig­kei­ten un­ser Ge­schäfts­sitz in Stutt­gart Ent­spre­chen­des gilt, wenn der Kun­de Un­ter­neh­mer im Sin­ne von § 14 BGB ist. Wir sind je­doch be­rech­tigt, Kla­ge eben­falls am Er­fül­lungs­ort der Leis­tungs­ver­pflich­tung oder am all­ge­mei­nen Ge­richts­stand des Kun­den zu er­he­ben. Für die Ver­trags­be­zie­hung zwi­schen uns und dem Kun­den, ein­schließ­lich der Fra­ge des wirk­sa­men Ver­trags­schlus­ses und der wirk­sa­men Ein­be­zie­hung der AGB, gilt aus­schließ­lich deut­sches Recht un­ter Aus­schluss des UN-Kauf­rechts.

Stand 28.01.2021